Auflösung erhöhen

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Darf's auch etwas mehr sein?

Wenn Sie digitale Kopien für Ihre Website, eine Bewerbung oder für einen Flyer benötigen, dann ist eine gute DSLR- oder DSLM-Kamera für eine professionelle Digitalisierung Ihrer Gemälde völlig ausreichend. 

 

Bei einer Druckauflösung von 300dpi können Sie maximal folgende Druckgrößen erreichen:

Nikon D750 (24,0MP) - 51 x 34cm

Nikon D810 (36,3MP) - 62 x 42cm

Nikon D850 (45,4MP) - 70 x 47cm

 

Anders sieht die Sache aus, wenn sie Gemälde in der Originalgröße reproduzieren und verkaufen wollen oder Plakate im Format Din A0  (119 x 84cm) und größer gedruckt werden sollen, dann empfiehlt es sich, die Auflösung der digitalen Kopie deutlich zu erhöhen. 

 

Hierfür stehen verschiedene Lösungsansätze zur Auswahl:

 

1)  Upscaling in Photoshop

Hierbei wird das Gemälde ganz normal digitalisiert und das Bild anschließend in Photoshop auf das gewünschte Format vergrößert. Dieses Verfahren steht immer zur Verfügung, liefert jedoch oft nur mittelmäßige Qualität.

 

2)  Verwendung von hochauflösenden Kameras

Bei diesem Ansatz verwendet man eine digitale Mittelformat-Kamera (z.B. Fujifilm GFX 100, 102MP), die über einen sehr hochauflösenden Sensor verfügt und bei 300dpi Drucke bis 94 x 74cm erlaubt. deutlich überlegen.

 

3)  Panorama-Aufnahmen

Je nach Format des Gemäldes können auch einzeilige oder mehrzeilige Panoramen erstellt werden. Hierfür wird das Gemälde in überlappenden Sektoren (Tiles) abfotografiert, die dann später in Photoshop nahtlos zu einer neuen, hochauflösenden Datei zusammengefügt werden.

Dieses Verfahren erfordert zusätzliches Equipment und ist recht aufwändig, was sich natürlich im Preis widerspiegelt

 

4)  Adobe Super Resolution (RAW-Workflow)

Bei diesem Konzept wird das Gemälde ganz normal digitalisiert und anschließend in Photoshop einer KI-gestützten Neuberechnung unterzogen. Hierbei wird von einem speziellen Algorithmus zwischen je zwei Original-Pixel ein neuer Pixel eingefügt, was zu einer Vervierfachung der ursprünglichen Auflösung führt (4X). Der Algorithmus passt dabei die neuen Pixel so an, dass ein Bild mit erstaunlich hoher Qualität entsteht. 

Diese Methode ist dem normalen Upscaling-Verfahren deutlich überlegen.

 

Fazit

Die Praxis hat gezeigt, dass man nicht immer gleich zur digitalen Mittelformat-Kamera greifen muss. Oftmals ist für die nötige Erhöhung der Auflösung der Adobe Super Resolution Algorithmus völlig ausreichend. Ein großer Vorteil dabei ist, dass die Entscheidung über die Erstellung eines Super Resolution Bildes auch im Nachhinein erfolgen kann - solange im RAW-Workflow gearbeitet wurde (was bei Oehlmann-Photography selbstverständlich der Fall ist).


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Vergleich maximaler Druckgrößen bei 300dpi

 

Im Bild links sehen Sie den Vergleich maximaler Druckgrößen unterschiedlicher Vollformat-Kamerasysteme (Nikon D750, D810 und D850), sowie einer Mediumfomat-Kamera (Fujifilm GFX 100).

 

Die Größe der Rechtecke ist maßstabsgetreu und gibt die Verhältnisse bei maximaler Nutzung der Sensorfläche wieder.

 

Das große dunkelblaue Rechteck entspricht einer Aufnahme, die mit einer Nikon D810 gemacht wurde und anschließend mit Hilfe des Super Resolution Algorithmus neu berechnet wurde.

 

Die dunkelblaue Fläche entspricht etwa der Fläche von Din A0 (119 x 84cm).

 

Man kann sehr gut erkennen, dass die maximal druckbare Fläche von 24MP über 36,3MP zu 45,4MP Sensoren nur moderat zunimmt.

 

Im Gegensatz dazu macht die Auflösung durch den Einsatz von Super Resolution einen deutlichen Sprung.

 

 

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