Banner, Online-Ausstellung, Gudrun Dorsch, Dr. Ralph Oehlmann, Oehlmann-Photography
 
"Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte..." (Eduard Mörike)
 
Passend zur Jahreszeit und dem bunten Osterfest, präsentiere ich Ihnen eine neue Online-Kunstausstellung mit rätselhaften und fantastischen Gemälden der Künstlerin Gudrun Dorsch.

Die Vernissage findet am Donnerstag, den 01. April statt.
Aufgrung hohen Interesses wurde die  Ausstellung bis zum 31.05.2021 verlängert.

  

Logo, Künstlerin, Gudrun Dorsch
Portrait, Künstlerin, Gudrun Dorsch,

Enigmatischer Realismus

Die Werke von Gudrun Dorsch umfassen die Welt der unbewussten, nonverbalen Kommunikation durch Bewegung. Sie bedient sich dabei der Symbolkraft der Spirale, einem Sinnbild für den Anfang und das Ende. Ihre Malereien und Zeichnungen zeigen charismatische Personen, aufgebaut aus Bändern. Physische und psychische Grenzen des Menschen, aber auch Eigennamen, Übersetzungen, Überlieferungen und Wortspiele inspirieren sie in ihrem Schaffen. Die Künstlerin ordnet sich dem enigmatischen Realismus zu, einer Stilrichtung, in der das Offenkundige verhüllt, verborgen, verschleiert wird und Mysterien als Teil des menschlichen Daseins verstanden werden. 

 

Die Spirale

Die Spirale, als Symbol der Seelenreise, ist in allen Kulturen von großer Bedeutung. Für viele Gelehrte, Wissenschaftler, Handwerker sowie bildende und darstellende Künstler war und ist sie ein steter Quell der Inspiration. Zahlreiche Ornamente an Bauwerken, mittelalterliche Grab- und Wandplatten und auch die Überlieferung kultischer Tänze zeugen von einer Verehrung der Spirale. In der Natur findet man sie in Flora, Fauna und im Mikrokosmos. In der Naturwissenschaft gibt es viele Gesetzmäßigkeiten mit Spiralcharakter – nicht zuletzt ist auch unsere DNA, als Doppelhelix, eine Spirale und ohne DNA gäbe es kein Leben.  

 

Das Band

Wir sind durch unsere DNA mit dem Universum verbunden.

Auch in unserer Sprache finden wir zahlreiche Wörter, die ein Band zum Inhalt haben, z.B. „binden“, „winden“ oder „wickeln“. Wir „verbinden“ uns und sind „eingebunden“, wir werden „verwundet“ und müssen etwas „verwinden“, wir werden „eingewickelt“, „verwickeln“ und „entwickeln“ uns. Manchmal sind wir auch durch oder von etwas „gefesselt“ usw. … Die Vielfalt der Mehrfachdeutungen und Möglichkeiten der Interpretation sind nahezu grenzenlos. 

 

All dies fließt in die Werke der Künstlerin Gudrun Dorsch mit ein.

Sie spielt mit den Empfindungen des Betrachters und dessen seelischer Wahrnehmung. Mysteriös und undurchschaubar führen Ihre Exponate den Betrachter in die eigene Rätselhaftigkeit. Deshalb versteht die Künstlerin ihre Werke nicht als reine Malereien oder gemalte Grafiken, sondern vielmehr als Kommunikatoren der Zwischenmenschlichkeit oder Transmitter zur Selbstreflektion.

Biografie

Geb. 1961 in München, lebt seit 1992 in Bruckmühl. 

Ausbildung in Grafik-Design, Kommunikationsdesign und Malerei, Blocherer Schule für freie und angewandte Kunst München. Langjährige Erfahrung in Grafik-Design, Logodesign, Corporate Design für verschiedenen Wirtschaftsunternehmen und Verlagshäuser. 

Kongregation der St. Franziskusschwestern- Vierzehnheiligen, Verlag Josef Berg- München, Verlag Dominique - München, Hallmark Cards- USA, Kösel Verlag- München, Vereinte Versicherungen/Allianz SE- München, grafisches Atelier Stankowski +Duschek- Stuttgart. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Dozentin für Kinder- und Erwachsenenbildung.

 

 

Internationale Ausstellungen in Amerika, Europa und Asien

 

Ausgewählte Highlights der letzten 5 Jahre:

  • „Armory Art Weeks“, New York (USA)
  • „Artweeks, Miami“(USA)
  • „Art Basel“, Euroairport Basel (CH)
  • „Suisse Art Expo“, Zürich (CH)
  • Metropolitan Theater, Tokio (JPN)

 

Und viele andere, darunter: 

München, Berlin, Wien, Graz, Rom, Verona, Prag, Bratislava, San Marino, Malta